Mov.io – capture your life

Mov.io ist eine eng um Twitter zentrierte Videoplattform, insbesondere, aber nicht ausschließlich ausgelegt für den mobilen Upload von Videos. Im Fokus steht ganz klar der schnelle und intuitive Zugriff auf nutzergenerierte Videos aus dem eigenen Netzwerk aus Freunden und Followern.

Mov.io verbindet sich über das sichere oAuth-Protokoll mit Twitter (es müssen also keine Nutzerdaten eingegeben werden) und postet nach jedem Videoupload die URL des Films direkt in den Twitterfeed des Nutzers. Dabei hilft die extrem kurze URL im Format mov.io/klm Zeichen im Tweet zu sparen und macht die Verwendung eines URL-Shorteners überflüssig. Kommentare zu einem Video können direkt auf der Seite gepostet werden, darüberhinaus aggregiert Mov.io aber auch Retweets und Meinungen innerhalb Twitters.

Movio

Warum Videos?

Die Macher sind der Ansicht, dass ein Video trotz des etwas sperrigen Formats in manchen Fällen viel mehr sagen kann als ein Tweet oder ein Foto. Nutzergenerierte Filme haben eine hohe Relevanz für den Betrachter, wenn sie von Freunden aus seinem Netzwerk erstellt wurden, in seiner unmittelbaren Nähe aufgenommen wurden oder aber derzeit viel diskutiert werden.

Diesen drei Parametern trägt Mov.io Rechnung, denn es liest über die Api automatisch die Liste der Friends und Followers aus Twitter aus und präsentiert Inhalte aus dem eigene Netzwerk gleich prominent auf der Startseite. Auch die Geokodierung von neuen Videos wird gespeichert und nach dem nächsten Release auch auf der Webseite zugänglich gemacht. So können Videos die in der Nähe des Nutzers aufgenommen wurden ebenfalls direkt angeboten werden.

Der Upload von neuen Inhalten ist jetzt bereits über drei Wege möglich. Zum einen natürlich über die Webseite, dann über unsere neue iPhone Applikation (zum Betatest bitte hier entlang) und per E-Mail. In den nächsten Releases folgt dann noch Capturing via WebCam sowie die Einbindung von bestehenden Videos von Youtube, Vimeo und Co.

Mov.io hat sich betreffend der Auslieferung von Embedded Videos (also Filmen die extern in Blogs und andere Webseiten eingebunden werden) dafür entschieden, neben dem Bewegtbild auch den Tweet, der zu dem Video gehört, dazustellen.

Bei Filmen die über das iPhone übertragen werden erkennt das System automatisch, ob sie primär im Portrait oder Landscape Modus aufgenommen wurden und zeigt sie entsprechend an.

Die technische Basis

Mittlerweile bietet Mov.io eine Reihe interessanter Komponenten. Angefangen von einer offenen API, über die künftig auch andere Produkte die (mobile) Video Schnittstelle nutzen können, über einen eigenen Encoding Server, der Videos in vielen (wenn auch noch nicht allen) Formaten entgegen nimmt: AVI, MP4, FLV, WMV und MOV. Und schließlich noch ein eigenes kleines CDN, das nötigenfalls auch eine schnelle und weiter verteilte Skalierung erlaubt.

Allein die gewonnenen Erkenntnisse aus dieser Entwicklung sind für die Macher von Mov.io extrem sinnvoll und hilfreich, entwickeln sie doch künftig mit SocialObjects Projekte exakt im Spannungsfeld zwischen SocialMedia, Mobile und auch Video.

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