Twitterfied

Statusnachrichten auf XING, LinkedIn, Facebook etc. nerven mich meistens und stellen Themen in der Vordergrund, die häufig lieber nicht im Vordergrund stehen sollten. Diese Statusmeldungen sagen meist mehr über die Person aus, als der Person eigentlich lieb sein sollte:

“Heute in St. Moritz beim Polo inkl. Champagner en masse”

Erstaunlicherweise gehen solche Statusmeldungen den Autoren extrem schnell von der Hand. Über die Auswirkungen/Reichweite der übermittelten Meldungen wird wenig nachgedacht. Viele Personen werden auf Grund solcher Statusmeldungen negativ bzw. neu beurteilt, vor allem wenn bisher noch kein persönlicher Kontakt zustande gekommen ist.

Und jetzt auch noch Twitter

Twitter habe ich anfänglich als Unfug abgestempelt. Was interessieren mich schon “sinnlose” Statusmeldungen von anderen Geeks. Ein typisches Vorgehen, wenn man sich nicht ernsthaft mit dieser Technologie auseinander gesetzt hat. Twitter basiert auf 140 Zeichen und der Logik “Folgst Du mir, so folge ich Dir”. Innerhalb kürzester Zeit kann man eine beachtliche Twitterreichweite erzielen. Meist twittere ich über Themen die etwas mit meinen direkten Interessen zu tun haben. Hierbei handelt es sich um Linkverweise zu interessanten Artikeln, Webseiten oder Technologien. Diese sogenannten Tweets versehe ich meist mit Hashtags (#design #technologie #socialmedia) und stelle diese der Twitterwelt zu Verfügung.

Über die Twittersuche kann man per Hashtags nach relevanten Themen suchen und logischerweise den Autoren dieser Nachrichten folgen um zukünftig Realtime-Nachrichten zu erhalten. Wählt man die richtigen Personen für die Verfolgung aus, erhält man umgehend die neuesten Nachrichten per Twitter.

Die Nachricht des Flugzeugabsturzes wurde mir per Twitter gesendet, kurz nach Absturz des Airbus im Hudson. Normalerweise wäre diese Meldung erst am nächsten Tag via klassischer Medien bei mir eingetroffen. Die Zeiten ändern sich. Für mich gibt es zur Zeit kaum eine schnellere Nachrichtenübermittlung – wenn man Informationen richtig aggregiert.

Wie organisiere ich all diese Informationen

Um diesen immensen Informationsfluss nach Relevanz zu filtern nutze ich TweetDeck. Die Applikation basiert auf Adobe-Air und übermittelt alle Aktivitäten meiner Kontake in Realtime. Tweetdeck gibt einem die Möglichkeit der Aggregation, d.h. man kann die Kontakte nach Themengebieten filtern, gruppieren und sich die Informationen je Bereich ausfiltern. Nebenbei richtet man sich ein Suchwidget für spezielle Hashtags ein und schon ist man up to date.

Für das mobile Twittern nutze ich zur Zeit Twittelator Pro . Ein smartes Tool mit sinnvollen Funktionen die das mobile Twittern vereinfachen.

Interesse am Twittern?

Wer nun Lust aufs Twittern hat, dem rate ich vorab “Das deutsche Twitterhandbuch” anzuschauen und sich näher einzulesen. Wer noch mehr über die besten Twitter-Tools erfahren möchte, schaut einfach bei Ibo vorbei.

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